Ich sehe dich...

 Im therapeutischen Kontext steht Schamanismus für eine Haltung. Im Wesentlichen heisst es, dass ich mich ganz wahrnehme und dabei die Fähigkeit habe, dies soweit in den Hintergrund rücken zu lassen, dass ich ganz beim Anderen sein kann. So entsteht ein Raum für alles, was da ist und sein möchte.

Diese Haltung und Elemenete aus schamanistischen Heilweisen bereichern mich und meine Arbeit.

 

Der Begriff Schamane meint einen in selbstinduzierten besonderen Bewusstseinszuständen wirkenden Helfer, der Menschen seiner Gruppe in vielen Nöten ihres Lebens zur Seite steht. Der Schamane oder die Schamanin ist Mittler oder Mittlerin zwischen der Diesseitswelt (Alltagsrealität) und der Anderswelt. In vielen Naturvölkern wird eine Krankheit oder ein hereinbrechendes Unheil als Zeichen gewertet, dass mit der Seele irgendetwas nicht mehr stimmig ist. Die Schamanen sehen keine Trennung von Körper und Seele. Diese ganzheitliche Sicht ist nicht nur eine Annahme, sie basiert auf praktischer Erfahrung von Generationen der Schamanen aus allen Kulturen der Welt.

So glauben Schamanen, dass jedes menschliche Wesen einen oder mehrere Hüter hat, die es beschützen und stärken. Diese Hüter werden Krafttiere genannt. Sie sprechen nicht mit ihrem Verstand, sondern mit ihrer Seele. An sie können wir uns wenden, wenn wir Hilfe oder Unterstützung brauchen oder eine Frage haben.

 

Mir ist diese Heilweise in sehr kraftvoller und heilsamer Form in meiner Ausbildung begegnet. Sie verbindet auf harmonische Art die modernen Formen der Psychotherapie mit altem Wissen und Spiritualität. Hier besteht auch die direkte Verbindung zur Transpersonalen Psychologie.