Transpersonale Psychologie.....eine Herzensangelegenheit

 

Aus der Humanistischen Psychologie, der Dritten Kraft, entwuchs die Vierte Kraft: die transpersonale Psychologie. Sie verbindet die religiösen und spirituellen Aspekte des Lebens mit den persönlich Biografischen. Die Erkenntnisse der transpersonalen Psychologie richten sich auf das gesamte Spektrum des Bewusstseins und zeichnen eine neue Karte der menschlichen Psyche.
Zu den Begründern der transpersonalen Psychologie gehören u.a. Stanislav Grof, Abraham Maslow, Charles Tart, Francis Vaughan, Roger Walsh und Ken Wilber. Die europäischen Wurzeln der transpersonalen Psychologie liegen in den Arbeiten von C.G. Jung, Viktor Frankl, Roberto Assagioli und Karlfried Graf Dürckheim.

 

Die transpersonale Psychologie schliesst das Personale ein, geht aber darüber hinaus. Das heisst, sie geht davon aus, dass ihr Verhalten, ihre Denk- und Gefühlsmuster das Ergebnis von Erfahrungen aus der Vergangenheit bis zur Zeit im Mutterleib und darüber hinaus sind.

"Wer bin ich ohne meine Geschichte?"

Unsere heutige Persönlichkeit ist geprägt durch diese Erfahrungen, im Positiven vorallem aber auch im Negativen.

Wir haben uns einen Schutz aufgebaut. Dies ist ein unbewusster, jahrelanger Prozess.

Unser wahres Wesen, unsere "Essenz", ist überdeckt und kann behutsam erkundet werden. Das geht nur, wenn man versteht warum und wie man funktioniert. Bei diesem Erkunden und Öffnen werden vermutlich alte, schmerzhafte Gefühle, wie Trauer, Wut und Schmerz hochkommen. Auf das, was Ihnen wiederfahren ist und auf das, was sie immernoch mit sich machen.

Verschiedene Ansätze aus der transpersonalen Psychologie nehmen an, dass jeder Mensch das Potential an Erfahrungen besitzt, die die personale Identifikation des Ichs "transzendieren". Diese Erfahrungen sollen heilend wirken und die Persönlichkeitsentwicklung entscheidend fördern.

Das erneute Durchleben und Lokalisieren dieser Gefühle ist dabei ein wichtiger Prozess.

Ich werde sie auf diesem Weg wertschätzend und absolut wertfrei begleiten.

Zum Ausdruck dieser Gefühle können viele verschiedene Interventionen angewendet werden, wie Gesprächstherapie, Malen und Schreiben, Körperarbeit, Gestalttherapie und unsere therapeutische Beziehung.

Dazu wird auch eine Atemtechnik angewendet, die sich Holotropes Atmen nennt. Dies ist eine sehr intensive Form der Selbsterfahrung. Hierbei können Erfahrungen gemacht werden, die integriert heilend wirken können.

Die Betonung liegt dabei auf der absoluten Freiheit, Achtsamkeit und der bewussten Hinwendung auf den Körper, die Empfindungen oder schlicht des Seins.

Durch mehrfaches "Atmen" kann ich dies nur bestätigen.

Das therapeutische Begleiten einer Atemsitzung erfordert eine mehrjährige Ausbildung, in der ich mich gerade befinde. Sprechen Sie mich bitte bei Interesse an.

Voll Demut und Respekt jedem Lebewesen und unserer Welt gegenüber..... Tina Gerling