Humanistische Psychologie - Das Ganze ist immer mehr als die Summe der einzelnen Teile

 

Die Humanistische Psychologie wird nach den tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Therapiekonzepten als "dritte Richtung" oder "dritte Kraft" in der Psychologie bezeichnet. Sie umfasst unterschiedliche Ansätze, die durch ein gleichartiges Menschenbild und einige grundsätzliche Übereinstimmungen in den Prinzipien therapeutischer Arbeit gekennzeichnet sind.

Der Mensch wird holistisch (ganz) in seiner bio-psycho-sozialen Ganzheit gesehen. Das heisst, Psyche, Seele, Körper und Umfeld/Lebensweise spielen zusammen und bilden eine Einheit.

Dazu gehören zum Beispiel die Personenzentrierte Psychotherapie (Gesprächspsychotherapie), die Gestalttherapie, die Logotherapie und die Integrative Therapie.

 

Die humanistische Psychologie geht davon aus, dass jeder Mensch alle erforderlichen Ressourcen für die Befreiung aus psychischem Leid in sich trägt. Diese Ressourcen, die oft an der Grenze des Gewahrseins liegen, erarbeiten wir zusammen. Achtsam und behutsam.

Dabei wird das Fühlen, das Denken, das Wollen und das Handeln sowie die Beziehungs- und Einstellungsmuster im Hier und Jetzt erkundet.

Im Zentrum steht die Frage nach Sinn, Werten und Zielen.

Das humanistische Menschenbild hat mich von Anfang an sehr berührt und fliesst grundsätzlich in meine Arbeit mit ein.